Rückblick auf die Eröffnung von „Wo Kolibris schwimmen“ mit Marie Jeschke und ein Podiumsgespräch über Kunst, historische Forschung und die Ostseegrenze der DDR in der Gedenkstätte Berliner Mauer.
Am 24. Juni wurde in der Gedenkstätte Berliner Mauer die Ausstellung „Wo Kolibris schwimmen – Leben und Tod an der Ostseegrenze der DDR“ von Marie Jeschke eröffnet. Ihre Arbeiten entstehen direkt im Wasser ehemaliger Grenzräume und setzen sich mit den Schicksalen jener Menschen auseinander, die bei Fluchtversuchen über die Ostsee ums Leben kamen. In der Ausstellung treffen die künstlerischen Werke auf historische Objekte aus der Sammlung der Stiftung Berliner Mauer.
Zur Eröffnung sprach Marie Jeschke mit der Historikerin Prof. Dr. Hope M. Harrison darüber, wie künstlerische und historische Forschung gemeinsam neue Zugänge zur Ostsee als Erinnerungsraum eröffnen können. Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Martina Weyrauch.
Wir freuen uns sehr, dass die Themen, die Marie Jeschke auch in ihrem bei SHIFT BOOKS erschienenen Buch „Fluide Grenze“ verfolgt, an diesem besonderen historischen Ort weitergeführt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.



